Mit uns auf dem Laufenden bleiben

In der Welt des Rechts dominieren die Veränderungen. So wird nicht nur jeden Monat eine Fülle von Gesetzen neu verabschiedet, sondern auch Recht gesprochen, das mitunter verbindlich für künftige Entscheidungen ist.

Die Kanzlei Gätcke versteht sich als umfassender Dienstleister und legt Wert darauf, ihre Mandanten mit den für sie relevanten Informationen zu versorgen. So finden Sie daher im Folgenden sowohl aktuelle Informationen aus Wirtschaft, Steuern & Recht als auch Fachspezifisches zum Insolvenzrecht.

Erbe haftet für Steuerschulden aus der Veräußerung einer Arztpraxis

[15.11.2019] Das Finanzgericht (FG) Münster hat entschieden, dass der Erbe auch dann mit seinem gesamten Vermögen für Steuerschulden aus der Veräußerung einer geerbten Arztpraxis haftet, wenn er mangels Approbation die Praxis nicht fortführen darf.

Verkürzte Restschuldbefreiung für alle

[11.11.2019] Das deutsche Insolvenzrecht muss bis Mitte 2021 an Europäisches Recht angepasst werden. Die Folge wird eine schnellere Entschuldung auch für Verbraucherinnen und Verbraucher sein, wie die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Christine Lambrecht, jetzt ankündigte.

Anerkennung einer Schuldnerberatungsstelle in einem anderen Bundesland

[04.11.2019] Das Oberverwaltungsgericht (OVG) für das Land Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass die Anerkennung einer Schuldnerberatungsstelle in einem anderen Bundesland nicht genügt, um Zweigstellen in NRW zu betreiben.

Abzinsung von Verbindlichkeiten im Jahr 2010 noch verfassungsgemäß

[21.10.2019] Der Bundesfinanzhof (BFH) sieht die Verpflichtung, unverzinsliche Betriebsschulden mit 5,5 Prozent abzuzinsen, für Wirtschaftsjahre bis einschließlich 2010 als verfassungsgemäß an. Mit Urteil vom Mai dieses Jahres hat er zudem einer nachträglich vereinbarten Verzinsung die steuerliche Anerkennung versagt.

Kein Ersatz bei Kreditkartenmissbrauch

[16.10.2019] Bankkunden haben keinen Ersatzanspruch bei missbräuchlicher Kreditkartenverwendung, wenn sie keinen Abbruchbeleg verlangt haben und es zudem duldeten, dass sich der Betrüger mit der Karte aus ihrem Sichtfeld entfernt hat.